Mobiltalk wird weitergeführt: Nördliche Innenstadt

29. Dezember 2009

flyer_noerdlicheinnenstadt_mobjua_small Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Reihe “Mobiltalk” der Mobilen Jugendarbeit der Stadt Eschweiler während des Kommunalwahlkampfes im vergangenen Sommer. Das Jugendamt hatte Vertreter aller Parteien und Wählervereinigungen in Eschweiler dazu eingeladen an den Treffpunkten von jungen Eschweilerinnen und Eschweilern mit den Erstwählerinnen und Erstwählern ins Gespräch zu kommen.

Nach insgesamt sechs Treffen hat dann schließlich noch vor der Kommunalwahl eine Abschlussveranstaltung mit allen beteiligten Kommunalpolitikern und Jugendlichen im Rathaus der Stadt Eschweiler stattgefunden.

Ich war von Beginn an über dieses Projekt begeistert, denn es gab und gibt den jungen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit ihre Anliegen unmittelbar zu äußern.

Darüber hinaus hatten wir Kommunalpolitiker – so sehe ich das zumindest – hier auch die Aufgabe die Erstwählerinnen und Erstwähler ein Stück weit zu politisieren. Die Demokratie ist kein Geschenk des Himmels, sondern muss überall auf der Welt hart erkämpft werden. Das Recht an freien Wahlen teilzunehmen ist leider vielerorts keine Selbstverständlichkeit.

Jetzt gibt es, von mir angestoßen und vom Juso-Stadtverband Eschweiler bei der Stadt Eschweiler vorgeschlagen, eine Neuauflage bzw. Weiterführung des Mobiltalk.

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Sitzung des Stadtrates heute um 16:30 Uhr

16. Dezember 2009

Heute Nachmittag findet meine zweite und zugleich letzte Sitzung des Rates der Stadt Eschweiler in diesem Jahr statt. Bevor der Rat in die offizielle Tagesordnung eintritt, werden einige ausgeschiedene Ratsmitglieder von Bürgermeister Rudi Bertram verabschiedet.

Ich habe zwischen den Feiertagen sicherlich ein wenig Zeit, um über die Sitzung zu berichten.

Bis dahin empfehle ich Ihnen bei Interesse einen Blick in die offizielle Tagesordnung mit den dazugehörigen Verwaltungs- und Beschlussvorlagen.

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Rüttgers auf “Zuhör-Tour” in Eschweiler – Viel Tour, wenig Gehör

10. Dezember 2009

Pressemitteilung der Jusos Eschweiler vom 10.12.2009

Mitglieder der Jusos Eschweiler am 09.12.2009 vor der Festhalle Weisweiler; Quelle: Jusos EschweilerAm vergangenen Mittwochabend (09.12.2009) machte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers mit seiner “Zuhör-Tour” in der Weisweiler Festhalle Station.

Die Jusos Eschweiler ließen sich diese Gelegenheit nicht nehmen, um Rüttgers zu zeigen, was sie von seiner schwarz-gelben Bildungspolitik in NRW halten.

Unter dem Motto “Rote Karte für Ihre schwarz/gelbe Bildungspolitik!” versammelten sich gut ein Dutzend Jusos mit Fahnen, Transparenten und übergroßen roten Karten vor der Festhalle in Weisweiler und demonstrierten gegen die schwarz/gelbe Bildungspolitik der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Die Bildungsproteste der
vergangenen Wochen haben gezeigt, dass etwas falsch läuft in Nordrhein-Westfalen.

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Eva Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling im Rennen um den Düsseldorfer Landtag

30. November 2009

Kreiswahlkonferenz in Baesweiler

SPD-Unterbezirkschef Martin Schulz (MdEP, rechts) gratuliert den Landtagskandidaten Stefan Kämmerling (links, Eschweiler) und Eva Voigt-Küppers (Mitte, Würselen). Eva Voigt-Küppers setzte sich mit 40 von 71 Stimmen gegen ihre beiden Mitbewerber Bruno Barth (Herzogenrath, 17 Stimmen) und Heinrich Plum (Alsdorf, 14 Stimmen) durch. Stefan Kämmerling wurde mit 69 Ja-Stimmen bei lediglich 2 Nein-Stimmen gewählt. Ihren Schwerpunkt will Voigt-Küppers in der Bildungs- und Familienpolitik legen: “Uns in NRW darf keine Begabung, kein Talent verloren gehen. Darum fordern wir freie Bildung von der Kindertagesstätte bis zum Hochschulabschluss.”

Kämmerling will Akzente bei der Stärkung der Kommunen setzen. “Es kann nicht sein, dass die Landesregierung den Kommunen Geld vorenthält und sie gleichzeitig mit immer neuen Aufgaben belastet”, sagte der Vorsitzende der Eschweiler SPD.

SPD-Europaabgeordneter und Unterbezirkschef Martin Schulz bedankte sich bei den beiden unterlegenen Mitbewerbern für “die bemerkenswerte Fairness im Umgang miteinander im Vorfeld der Entscheidung.”

stefankaemmerling.de

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Enke: Voyeurismus 2.0

12. November 2009

Die Berichterstattung um den Tod respektive Selbstmord von Robert Enke finde ich mittlerweile nur noch widerlich. Live-Sendungen am laufenden Band, “Journalisten”, die über Twitter um Bilder und Stimmungen aus Hannover bitten und O-Töne von Z-Promis an allen Fronten der Medienwelt.

Geht das alles auch ein bisschen stiller?

Dirk Gieselmann von 11freunde.de bringt es auf den Punkt:

Stattdessen also entfesselten weite Teile der Medien schon Minuten später eine Informationsflut, die eines offenbart: Der Voyeurismus kennt keine Grenzen mehr.

Sobald der Termin der Beisetzung Enkes feststeht, werden die Boulevardmedien sicherlich einen Live-Ticker für die Event-Berichterstattung ankündigen. Insgesamt rechne ich mit einer Social Media-Bestattung.

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