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	<title>Oliver Liebchen &#187; Kommunalpolitik</title>
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	<description>.:: Allez, les rouges! &#124; [Kommunal-]Politik und so. ::.</description>
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		<title>Liebfrauenstraße und nördl. Reuleauxstraße: Pläne hängen im Rathaus aus</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 12:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Liebchen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kanal- und Straßensanierung sowie die Umgestaltung der Liebfrauenstraße und der nördlichen Reuleauxstraße soll im Frühjahr 2011 begonnen werden. In einer Bürgerversammlung am 13. Juli 2010 ist die Entwurfsplanung den Anliegern, Anwohnern und interessierten Bürgern dargestellt und erläutert worden. Dort geäußerte Kritik, Wünsche und Anregungen der Betroffenen haben zu einer überarbeiteten Entwurfsplanung geführt, die dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kanal- und Straßensanierung sowie die Umgestaltung der Liebfrauenstraße und der nördlichen Reuleauxstraße soll im Frühjahr 2011 begonnen werden. In einer Bürgerversammlung am 13. Juli 2010 ist die Entwurfsplanung den Anliegern, Anwohnern und interessierten Bürgern dargestellt und erläutert worden. Dort geäußerte Kritik, Wünsche und Anregungen der Betroffenen haben zu einer überarbeiteten Entwurfsplanung geführt, die dem Planungs- Umwelt- und Bauausschuss in seiner Sitzung am 09. September 2010 (Beginn um 17.30 Uhr im Ratssaal des Eschweiler Rathauses) vorgestellt wird. Der Ausschuss wird die Planungen beraten und abschließende Ausbauplanung beschließen. Für betroffene Anlieger, Anwohner sowie interessierte Bürger besteht die Möglichkeit, die ursprüngliche, als auch die überarbeitete Entwurfsplanungen im Rathaus während der Öffnungszeiten einzusehen. Die Pläne sind in den Schaukästen im Flurbereich der 4. Etage ausgehängt.</p>
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		<title>Aufruf: Protest gegen NPD-Infostand in Eschweiler</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 12:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Liebchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Eschweiler]]></category>
		<category><![CDATA[Rechts]]></category>

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		<description><![CDATA[ Die Bürgerinitiative (BI) „Gemeinsam gegen Neonazis“ ruft für Samstag (11.9.) zu einer Demonstration auf. Unter dem Motto „Eschweiler hat keinen Platz für Rassisten“ wird gegen einen angekündigten Stand der NPD mobilisiert. Beginnen wird die angemeldete Versammlung um 9.30 Uhr an der Marienstraße in Eschweiler, auf dem Platz gegenüber der Grabenstraße.
„Wir werden den Nazis deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/09/s2dlogo-300x75.jpg" alt="" title="s2dlogo-300x75" width="300" height="75" class="alignleft size-full wp-image-559" /> Die Bürgerinitiative (BI) „Gemeinsam gegen Neonazis“ ruft für Samstag (11.9.) zu einer Demonstration auf. Unter dem Motto „Eschweiler hat keinen Platz für Rassisten“ wird gegen einen angekündigten Stand der NPD mobilisiert. Beginnen wird die angemeldete Versammlung um 9.30 Uhr an der Marienstraße in Eschweiler, auf dem Platz gegenüber der Grabenstraße.</p>
<p>„Wir werden den Nazis deutlich machen, dass sie in Eschweiler nichts zu suchen haben,“ teilt Frank Taufenbach, Sprecher der Bürgerinitiative mit und führt weiter aus: „Eschweiler ist ein Ort der Vielfalt – nicht der Nazi-Einfalt. Es gibt eine gute Tradition der Eschweiler Bevölkerung sich gegen Nazis zu wehren.“ Bereits Ende der Neunziger Jahre vertrieben die Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger zwei Nazifunktionäre aus ihrem „Braunen Haus“. Beide hatten nacheinander erfolglos versucht in Dürwiß Fuß zu fassen.</p>
<p>Die heutige NPD in der Region arbeitet eng mit der gewaltbereiten „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) zusammen. Diese so genannte freie Kameradschaft und die selbsternannten „Autonomen Nationalisten“ gelten mit der NPD als eine der aktivsten Naziszenen in NRW. Aus dem Umfeld der KAL stammt der Jungnazi der wegen der Vorbereitung eines Sprengstoffverbrechens in Untersuchungshaft sitzt. Mitte der letzten Woche lies die Berliner Polizei den Aachener Falko W. verhaften.</p>
<p>„Es bestätigt sich hier erneut die Einschätzung der Eschweiler Nazigegner: Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen,“ so Taufenbach. Unter Bezugnahme auf die Verbrechen der Altnazis wird am Stolperstein in der Grabenstraße am Samstag eine erste Zwischenkundgebung stattfinden. Hier soll eines jüdischen Einwohners aus Eschweiler gedacht werden, der von Nazis ermordet wurde. Da die NPD ihren Stand von 10 bis 16 Uhr angemeldet hat, werden die Teilnehmer der Gegenkundgebung gebeten etwas Zeit für die Zwischenkundgebung einzuplanen.</p>
<p>Die BI „Gemeinsam gegen Neonazis“ sieht in der beabsichtigten Aktion der NPD den Versuch, für ihre Provokation am 25. September in Aachen zu werben. Dort wollen die Nazis gegen den Neubau einer Moschee hetzen. Die Eschweiler Nazigegner unterstützen den Aufruf des Aachener Bündnisses „Aachen stellt sich quer! Keinen Fußbreit den Faschisten!“ Der DGB in der Region Aachen-Düren und die Stadt Aachen organisieren dort ein breites Bündnis. Die Eschweiler Bürgerinitiative fordert zur zahlreichen Teilnahme an den Gegenaktionen in Eschweiler und Aachen auf. (Quelle: Pressemittielung der BI)</p></blockquote>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=http://tinyurl.com/38hetjk" title="Twitter das ..."><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/tt-twitter-micro3-de.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.oliver-liebchen.de/2010/09/07/aufruf-protest-gegen-npd-infostand-in-eschweiler/&amp;t=Aufruf%3A+Protest+gegen+NPD-Infostand+in+Eschweiler" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Blumenkübel ist ein Blumenkübel ist ein Blumenkübel</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Liebchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eschweiler]]></category>

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		<description><![CDATA[ Es ist Sommer. Sommerloch sozusagen. Zumindest was die Eschweiler Kommunalpolitik betrifft. Als Pressemensch kommt man da natürlich ein bisschen ins Schwitzen, denn der Leser möchte ja nicht einen ganzen Sommer lang nur Fußballergebnisse und Berichte über diverse Sommerfeste lesen.
Redakteur A: &#8220;Wir brauchen noch was für Freitag. Reizthema aus der Kommunalpolitik. Bestenfalls im Zusammenhang mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/07/enez_23072010-300x294.jpg" alt="" title="enez_23072010" width="300" height="294" class="alignright size-medium wp-image-548" /> Es ist Sommer. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sommerloch" rel="nofollow" class="liwikipedia">Sommerloch</a> sozusagen. Zumindest was die Eschweiler Kommunalpolitik betrifft. Als Pressemensch kommt man da natürlich ein bisschen ins Schwitzen, denn der Leser möchte ja nicht einen ganzen Sommer lang nur Fußballergebnisse und Berichte über diverse Sommerfeste lesen.</p>
<p>Redakteur A: &#8220;Wir brauchen noch was für Freitag. Reizthema aus der Kommunalpolitik. Bestenfalls im Zusammenhang mit dem Citymanagement und dem Einzelhandel. Liegt da noch was in der Schublade?&#8221;</p>
<p>Redakteur B: &#8220;Die Sache mit den Blumenkübeln? Da fallen ja jetzt einige weg. Hat der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss beschlossen. Sieht man ja dann in Zukunft weniger Blumen in der Stadt und unterm Strich spart die Stadt da nur weniger als 10.000 Euro!&#8221;</p>
<p>Redakteur A: &#8220;Gutes Thema, bringen wir! Seite 1 mit fettem Bild!&#8221;</p>
<p><a href="http://www.an-online.de/lokales/eschweiler-detail-an/1356897?_link=&#038;skip=&#038;_g=Wo-sind-bloss-all-die-Blumenkuebel-hin.html" class="liexternal">23.07.2010 | Eschweiler Nachrichten / Eschweiler Zeitung: Wo sind bloß all die Blumenkübel hin?</a></p>
<p><strong>Meine Meinung dazu?</strong></p>
<p>Wenn im Gegenzug nur ein Kind mehr ein warmes Mittagessen oder eine kostenlose Ferienfreizeit bekommen würde, könnte man meinetwegen alle Kübel im Container entsorgen.</p>
<p><span id="more-547"></span></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=http://tinyurl.com/294395z" title="Twitter das ..."><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/tt-twitter-micro3-de.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.oliver-liebchen.de/2010/07/23/ein-blumenkubel-ist-ein-blumenkubel-ist-ein-blumenkubel/&amp;t=Ein+Blumenk%C3%BCbel+ist+ein+Blumenk%C3%BCbel+ist+ein+Blumenk%C3%BCbel" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ausbau Liebfrauenstraße / Nördl. Reuleauxstraße: Nach der Bürgerversammlung</title>
		<link>http://www.oliver-liebchen.de/2010/07/18/ausbau-liebfrauenstrase-nordl-reuleauxstrase-nach-der-burgerversammlung/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 15:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Liebchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Gebiet Lyzeum]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Fraktion]]></category>
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		<description><![CDATA[ Wie hier bereits angekündigt, hat die Stadt Eschweiler am vergangenen Dienstag eine Bürgerversammlung zum Ausbau der Liebfrauenstraße und der nördlichen Reuleauxstraße durchgeführt.
Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit der Maßnahme auseinandergesetzt und bereits vor der Bürgerversammlung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern über die Planungen gesprochen. Als zuständiges Ratmitglied war ich am 13.07.2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/07/westl_liebfrauenstr.jpg"  rel="lightbox[529]"><img src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/07/westl_liebfrauenstr-225x300.jpg" alt="" title="Westliche Liebfrauenstraße" width="225" height="300" class="alignright size-medium wp-image-533" /></a> Wie <a href="http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/17/stadtische-burgerversammlung-kanalsanierung-und-strasenausbau-liebfrauenstrase-und-nordliche-reuleauxstrase/" class="liinternal">hier</a> bereits angekündigt, hat die Stadt Eschweiler am vergangenen Dienstag eine Bürgerversammlung zum Ausbau der Liebfrauenstraße und der nördlichen Reuleauxstraße durchgeführt.</p>
<p>Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit der Maßnahme auseinandergesetzt und bereits vor der Bürgerversammlung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern über die Planungen gesprochen. Als zuständiges Ratmitglied war ich am 13.07.2010 persönlich vor Ort und habe die Diskussion der Bürgerinnen und Bürger aufmerksam verfolgt. Ich werde meine Fraktion nach der Sommerpause am 30.08.2010 über die Bürgerversammlung informieren und mich dort insbesondere für zwei Dinge einsetzen:</p>
<ul>
<li>Keine Abkehr vom Längsparken im Bereich der gesamten Maßnahme und</li>
<li>Erhalt von vitalen Bäumen.</li>
</ul>
<p>Bis zum 30.08. sollte die Verwaltung auch eine überarbeitete Beschlussvorlage formuliert haben, die ich &#8211; sofern sie dann noch nicht im Internet verfügbar sein sollte &#8211; auch an die Bürgerinnen und Bürger weiterleiten werde.  </p>
<p>Auch die CDU Eschweiler hat sich mit der Maßnahme beschäftigt. Auf ihren Internetseiten schreibt sie:</p>
<blockquote><p>Im Vorfeld haben 80 Anwohner mit ihrer Unterschrift den ersten Entwurf der Baumaßnahmen kritisiert. Viele waren bei der letzten Sitzung des Planungs-, Umwelt-, Bauausschusses anwesend.<br />
Aufgrund dieses Protestes hatte die Stadtverwaltung am 13.07. zu einer Bürgerversammlung in die Realschule Patternhof eingeladen. Die CDU Fraktion unterstützt das Bürgerbegehren der Anwohner.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/07/noerdl_r_strasse.jpg"  rel="lightbox[529]"><img src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/07/noerdl_r_strasse-225x300.jpg" alt="" title="Nördliche Reuleauxstraße" width="225" height="300" class="alignright size-medium wp-image-535" /></a> Dazu zwei Anmerkungen:</p>
<p>(1) Ich persönlich halte den begrüßenswerten Einsatz der Bürgerinnen und Bürger nicht für &#8220;Protest&#8221;, sondern für hervorragendes Bürgerengagement.</p>
<p>(2) Die Stadt Eschweiler hat nicht aufgrund des &#8220;Protestes&#8221; zur Bürgerversammlung eingeladen, sondern weil dieses Procedere in Eschweiler mittlerweile zurecht Standard ist.</p>
<p>Auch wenn die ursprüngliche Beschlussvorlage (073/10) der Stadtverwaltung missverständlich formuliert war und auf meine Initiative hin in der letzten Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses ein geänderter Beschluss herbeigeführt wurde, war darin bereits festgeschrieben, dass vor Beginn der Baumaßnahme eine Bürgerinformation durchgeführt werden soll.</p>
<p>Die letzte Bürgerversammlung im Wahlkeis 0300 &#8211; Gebiet Lyzeum hat übrigens am 16.11.2005 im Zuge der Umgestaltung der Hehlrather Straße / Südl. Reuleauxstraße stattgefunden (<a href="https://secure.eschweiler.de/sitzung/pdf_lesen.php3?id=1015&#038;pdffile=40c23c14dc8e9f279a458b46d8f6445f&#038;art=vorlage" class="liexternal">VV 002/06</a>). In Eschweiler nichts Neues also.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><em>Nachtrag 19.07.2010</em></p>
<p>Heute wurde mir die Niederschrift der Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses vom 10.06.2010 zugestellt. Darin heißt es unter Tagesordnungspunkt A 11 (Ausbau der Liebfrauenstraße und des nördlichen Abschnitts VV-Nr.: 073/10)</p>
<blockquote><p> Herr skB Müller erklärte sich zu Anfang des Tagesordnungspunktes für befangen. (Anm.: Herr Müller ist Anwohner der Liebfrauenstraße)</p>
<p>Herr RM Liebchen sah es für erforderlich an, dass vor Beschlussfassung durch den Ausschuss eine ausführliche Bürgerbeteiligung stattfinden solle, damit Anregungen und Bedenken der Bürger bzw. Anlieger ggf. in die Planung einfließen könnten. Aus diesem Grund solle heute die Planung lediglich zur Kenntnis genommen werden.</p>
<p>Der Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses stimmte anschließend einstimmig nachfolgendem Beschlussentwurf zu:</p>
<p>Der Ausschuss nimmt die vorgestellte Planung zur Kenntnis.</p>
<p>Die Verwaltung wird beauftragt, auf dieser Grundlage die weiteren Verfahrensschritte einzuleiten, insbesondere eine umfassende Bürgerbeteiligung durchzuführen, innerhalb derer die Betroffenen ihre Anregungen und Bedenken zur Planung einbringen können. Vor dem endgültigen Beschluss über die Ausbauplanung ist der Ausschuss über das Ergebnis der Bürgerbeteiligung, ggf. bereits in Form eines die Bürgereingaben berücksichtigenden, modifizierten Entwurfs, zu informieren.</p></blockquote>
<p>Die komplette Niederschrift finden Sie <a href="https://secure.eschweiler.de/sitzung/pdf_lesen.php3?id=324&#038;pdffile=dc0262273e347379facf9d47253cda83&#038;art=nso" class="liexternal">hier im ERIS</a>.</p>
<p>Nachstehend noch die Lokalberichterstattung zur Bürgerversammlung.</p>
<p><span id="more-529"></span></p>
<blockquote><p><strong>Lieber Bäume als Parkplätze</strong></p>
<p><strong>Anwohner wollen den Alleecharakter der Liebfrauenstraße bewahrt sehen. Umgestaltung nach Sanierung der völlig maroden Kanäle.</strong></p>
<p><strong>Eschweiler.</strong> „Alle Kanäle sind vollkommen marode.“ Mit dieser Feststellung sahen sich die etwa 60 Anwohner der Liebfrauen- und der nördlichen Reuleauxstraße konfrontiert, die am Dienstag zu einer Bürgerversammlung in die Aula der Realschule gekommen waren. Doch nicht nur der Kanal, sondern auch ein Großteil der Versorgungsleitungen und die Straßen selbst werden von Grund auf saniert.</p>
<p>Die Versammlung war im Rahmen der Bürgerbeteiligung angesetzt worden, und die Bürger beteiligten sich engagiert, denn mit einigem, was die Planer am Dienstag präsentierten, waren die Anwohner nun gar nicht einverstanden. Auf dem Podium saß neben Vertretern der Stadt, der Wirtschaftsbetriebe Eschweiler (WBE) und der Energie- und Wasserversorgung (EWV) auch eine dreiköpfige Delegation von Tuttahs & Meyer; die Ingenieurgesellschaft macht für die WBE die Planung der Kanalsanierung. Prof. Dr.-Ing. Markus Schröder, geschäftsführender Gesellschafter des Aachener Unternehmens, erläuterte den Anwohnern zunächst, warum das Abwassersystem in beiden Straßen erneuert werden muss. Hierbei handelt es sich weitestgehend um zwei nebeneinander liegende Kanäle, ein so genanntes Trennsystem, das Schmutz- und Regenwasser separat aufnimmt. „Diese Kanäle sind zum Teil über 100 Jahre alt, die jüngsten immerhin schon 40 bis 50“, klärte Schröder auf. Befahrungen mit Kameras hätten „ein vernichtendes Ergebnis“ an den Tag gebracht. Die Schäden, die den Anwesenden am Dienstag anhand von Kanal-TV-Aufnahmen gezeigt wurden, reichen von Wurzeleinbrüchen und verschobenen Verbindungen über nicht ordnungsgemäße Anschlüsse bis hin zu Brüchen, durch die Abwasser ins Erdreich eindringen kann. Prof. Dr. Schröder: „Wie werden beide Kanäle durch einen einzigen neuen ersetzen.“ Dieses seit den 80er Jahren gewollte Mischsystem nimmt sowohl Schmutz- als auch Regenwasser auf. Der neue Kanal soll scheitelgleich zum alten verlegt werden, d.h. die Oberkante des neuen liegt auf dem Niveau des alten, damit die Hausanschlüsse möglichst nicht nach Lage und Höhe verändert werden müssen. Der Kanal wird in der alten Trasse verlegt, um Kollisionen mit Versorgungsleitungen zu vermeiden. Durch beide Maßnahmen sollen unnötige Kosten vermieden werden. Für den Kanalbau schätzt Markus Schröder diese auf 840.000 Euro für den Fall, dass denn alle Hausanschlüsse erneuert werden müssen; pro Anschluss wären das im Schnitt 1500 bis 2000 Euro.</p>
<p>Auch die Dichtheitsprüfung der Hausanschlüsse war am Dienstag kurz Thema. Baudezernent Hermann Gödde, der die Versammlung moderierte, versicherte: „Im Herbst wissen wir definitiv, welcher Stadtteil wann an der Reihe ist; und dann wissen wir auch, welche Art der Prüfung notwendig ist.“ Ob eine Druck- oder die einfache Kameraprüfung erforderlich sei, werde in jedem Einzelfall entschieden. Zeit bleibe genug, da man frühestens im 2. Quartal 2011 mit dem Kanalbau beginnen werde. „So um den Mai herum.“ Im Zuge des Kanalbaus wird ein Großteil der Versorgungsleitungen ausgewechselt, so werden etwa die alten Wasserleitungen aus Guss durch solche aus PE ersetzt. Die Stromleitungen hingegen, so EWV-Sachgebietsleiter Christoph Stritzke, bleiben nach derzeitigem Stand erhalten. Kosten entstünden den Anwohnern durch die Erneuerung nicht.</p>
<p>Gerhard Handels, Leiter der städtischen Abteilung für Straßenraum und Verkehr, stellte im Anschluss die Planung für den Straßenbau vor, der mit etwa 1,4 Millionen Euro zu Buche schlagen wird. Auf die Anwohner, so Helmut Gühsgen, Leiter der Bauverwaltung, kommen „grob“ sieben bis neun Euro (Liebfrauenstraße) beziehungsweise fünf bis sieben Euro pro Quadratmeter beitragsfähiger Fläche zu. Die Straßen werden von Grund auf saniert, weil der Unterbau, so Gerhard Handels, keine ausreichende Tragfähigkeit habe, was sich unter anderem an Netzrissen im Belag zeige. Vom Erscheinungsbild her wird die neue Oberfläche der der Jülicher- und der südlichen Reuleauxstraße angepasst sein, die bereits fertiggestellt sind. Zudem erhält die Liebfrauenstraße die gleiche Beleuchtung: Die alten Peitschenmasten aus den Sechzigern werden durch so genannte „Kleine Runde“ ersetzt. Unmut gab es am Dienstag vor allem wegen der Parkplatzplanung. Für zwei Abschnitte auf der Nordseite der Liebfrauenstraße hat die Stadt Stellplätze senkrecht zur Fahrbahn vorgesehen, darunter in einem größeren Bereich südlich der Liebfrauenschule. Hier wie an anderer Stelle auch sollen Bäume gefällt werden, die laut Stadt nicht mehr vital sind. Insgesamt acht Bäume sind betroffen, die durch insgesamt zwölf neue ersetzt werden sollen.</p>
<p>„Diese Parkplätze werden nicht gebraucht“, meldete sich ein Anwohner. „Unsere Straße hat den Charakter einer Allee. Jetzt werden große Lücken gerissen, danach hat sie den Charakter eines Parkplatzes.“ Der ganze Saal applaudierte. In einer spontanen Befragung der Nachbarn hätten sich quasi alle gegen Senkrechtparken ausgesprochen.</p>
<p>Hermann Gödde meinte: „Wenn Sie sagen, eine Senkrechtaufstellung wollen wir nicht, dann werden wir dies dem Planungsausschuss mitteilen.“ Und: „Gehen Sie davon aus, dass wir jeden Baum möglichst ortsnah ersetzen.“ Ein konkretes Zugeständnis machte der Baudezernent bei einem anderen Punkt: Der kleine Seitenarm der Liebfrauenstraße an der Grünfläche im Westen sollte laut Planung verbreitert werden. Genau das aber wollen die wenigen Anwohner hier nicht. „Wenn alle Anlieger gegen die Verbreiterung sind, dann machen wir das auch nicht. Das sage ich Ihnen heute zu“, sagte Gödde.</p>
<p>Am 9. September geht die gesamte Maßnahme in den Planungsausschuss. Baubeginn soll im 2. Quartal 2011 sein; die Bauzeit ist mit 15 Monaten veranschlagt.</p></blockquote>
<blockquote><p>Bei  Fragen zum Bau: Ran ans Telefon!</p>
<p>Für Fragen zu den Baumaßnahmen stehen den Anwohnern Ansprechpartner bei Stadt und Wirtschftsbetrieben Eschweiler (WBE) zur Verfügung. Das sind Projektleiter Janus-Martin Krahl (Ruf 71633) für den Straßenbau, Sven-Axel Neubert (50962421) für den Kanalbau und Karl-Heinz Schlösser (71424) bei Fragen zu Beiträgen nach dem KAG.</p>
<p>Hermann Gödde kündigte am Dienstag an, dass die EWV wahrscheinlich nach den Sommerferien im Rathaus ein Büro für regelmäßige Sprechstunden erhalte. So müssten Kunden aus Eschweiler nicht mehr unbedingt den Weg nach Stolberg antreten. (Quelle: Eschweiler Nachrichten / Eschweiler Zeitung vom 15.07.2010 &#8211; Bericht von Michael Cremer) </p></blockquote>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=http://tinyurl.com/2wkstsn" title="Twitter das ..."><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/tt-twitter-micro3-de.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.oliver-liebchen.de/2010/07/18/ausbau-liebfrauenstrase-nordl-reuleauxstrase-nach-der-burgerversammlung/&amp;t=Ausbau+Liebfrauenstra%C3%9Fe+%2F+N%C3%B6rdl.+Reuleauxstra%C3%9Fe%3A+Nach+der+B%C3%BCrgerversammlung" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Letzte Ratssitzung vor der Sommerpause: Ein paar Anmerkungen</title>
		<link>http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/30/letzte-ratssitzung-vor-der-sommerpause-ein-paar-anmerkungen/</link>
		<comments>http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/30/letzte-ratssitzung-vor-der-sommerpause-ein-paar-anmerkungen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 20:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Liebchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Borchardt (Die Linke)]]></category>
		<category><![CDATA[CDU-Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Eschweiler]]></category>
		<category><![CDATA[FDP-Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN]]></category>
		<category><![CDATA[Rat der Stadt Eschweiler]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[UWG-Fraktion]]></category>

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		<description><![CDATA[ Die letzte Ratssitzung vor der Sommerpause war hitzig (Tagesordnung hier). Und das lag nicht in erster Linie an den sommerlichen Temperaturen, sondern war vielmehr der Tatsache geschuldet, dass die Haushaltssatzung 2010 und das Haushaltssicherungskonzept (HSK) für die Jahre 2010 bis 2013 verabschiedet wurden. Zur inhaltlichen Debatte während der Ratssitzung verweise ich an dieser Stelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/05/stadtlogo_eschweiler.jpg" alt="" title="stadtlogo_eschweiler" width="123" height="104" class="alignright size-full wp-image-419" /> Die letzte Ratssitzung vor der Sommerpause war hitzig (Tagesordnung <a href="http://www.eschweiler.de/6_1160.html?anzeige=2&#038;id=328&#038;month=5&#038;year=2010" class="liexternal">hier</a>). Und das lag nicht in erster Linie an den sommerlichen Temperaturen, sondern war vielmehr der Tatsache geschuldet, dass die Haushaltssatzung 2010 und das Haushaltssicherungskonzept (HSK) für die Jahre 2010 bis 2013 verabschiedet wurden. Zur inhaltlichen Debatte während der Ratssitzung verweise ich an dieser Stelle auf die <a href="http://spd-eschweiler.de/meldungen/5457/86797/Gespart-wird-nur-wo-weisz-keiner.html" class="liexternal">Lokalberichterstattung</a>.</p>
<p><span id="more-514"></span></p>
<p>Beides, Haushalt und HSK, wurden mit den Stimmen der SPD-Fraktion und der  Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN verabschiedet. Die Oppositionsfraktionen lehnten beides ab. Für die größte Erheiterung während der Debatte sorgte die CDU-Fraktion. Primärer Ablehnungsgrund sei der nicht vorhandene Sparwille. Ich empfehle Ihnen &#8211; bei Interesse  &#8211; an dieser Stelle einen Blick in das HSK, das ich auf Nachfrage gerne zur Verfügung stelle.</p>
<p>Dass die UWG-Fraktion den Haushalt ablehnen würde, war bereits <a href="http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail_suche_archiv&#038;_wo=Suche%3AOnlinearchiv&#038;_starttest=x&#038;_suchid[5]=30010%2C30051&#038;_suchbegriff=waltermann&#038;_do.x=27&#038;_do.y=4&#038;_do=go&#038;_artikelid=1277635#nachoben" class="liexternal">seit einiger Zeit abzusehen</a>.</p>
<p>Warum Albert Borchardt (Linkspartei) den Haushalt abgelehnt hat, kann ich nicht nachvollziehen. Das wird er mir noch erklären müssen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Eine größere Diskussion gab es dann noch vor der Verabschiedung einer Resolution. Albert Borchardt (Linkspartei) hatte eine hervorragende Resolution zur Finanzmarkttransaktionssteuer eingebracht (<a href="https://secure.eschweiler.de/sitzung/pdf_lesen.php3?id=4184&#038;pdffile=db12e250259c262412085bfb39e3af7f&#038;art=vorlage" class="liexternal">VV 186/10</a>). Die CDU-Fraktion beantragte vor Eintritt in die Tagesordnung diesen Tagesordnungspunkt abzusetzen. Zur Begründung sagte CDU-Fraktionschef Bernd Schmitz, dass Bundeskanzlerin <a href="http://www.google.de/#hl=de&#038;safe=off&#038;tbs=nws%3A1&#038;q=angela+merkel+finanztransaktionssteuer+toronto&#038;aq=&#038;aqi=&#038;aql=&#038;oq=&#038;gs_rfai=&#038;gs_upl=&#038;fp=8fc63025edb986ad" class="liexternal">Angela Merkel</a> (CDU) sich in Toronto beim Gipfeltreffen der G-20 zwar für eine globale Besteuerung von Transaktionen eingesetzt habe, dies aber ja offensichtlich &#8220;international nicht gewollt&#8221; sei. Nach einer kurzen Gegenrede von SPD-Fraktionschef Leo Gehlen wurde der Antrag mit Mehrheit abgelehnt. Bei der eigentlichen Diskussion nur wenige Minuten später glänzte die FDP-Fraktion durch Unkenntnis der Sachverhalte. Stefan Kämmerling (SPD) brachte hier aber Licht ins Dunkel und erteilte der FDP-Fraktion eine kurze finanzpolitische Lehrstunde.</p>
<p>Bei der anschließenden Abstimmung stimmten FDP- und UWG-Fraktion gegen die Verabschiedung. Mit den Stimmen der SPD-Fraktion und den Stimmen der Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN sowie der Stimme von Albert Borchardt (Linkspartei) wurde die Resolution aber letzten Endes angenommen.</p>
<p>Die CDU-Fraktion nahm an der Abstimmung &#8211; mit vorheriger Ankündigung &#8211; nicht teil. Meiner Meinung nach ein unglaublicher und nicht nachvollziehbarer Vorgang. Die Mitglieder der CDU-Fraktion haben bei dieser Abstimmung also ihr Mandat, für dessen Ausübung sie in den Rat der Stadt Eschweiler gewählt wurden, nicht wahrgenommen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=http://tinyurl.com/2ae6f7m" title="Twitter das ..."><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/tt-twitter-micro3-de.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/30/letzte-ratssitzung-vor-der-sommerpause-ein-paar-anmerkungen/&amp;t=Letzte+Ratssitzung+vor+der+Sommerpause%3A+Ein+paar+Anmerkungen" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SPD im Kreis Aachen richtet &#8220;Forum Netzpolitik&#8221; ein</title>
		<link>http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/19/spd-im-kreis-aachen-richtet-forum-netzpolitik-ein/</link>
		<comments>http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/19/spd-im-kreis-aachen-richtet-forum-netzpolitik-ein/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 19:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Liebchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internetz und so]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD Kreis Aachen]]></category>

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		<description><![CDATA[ Der Parteitag der SPD im Kreis Aachen hat den Unterbezirksvorstand heute dazu beauftragt im SPD-Unterbezirk Kreis Aachen ein Forum Netzpolitik einzurichten. Ich freue mich darüber, dass der entsprechende Beschluss &#8211; eine Initiative von mir und zuletzt ein Antrag der Jusos im Unterbezirk Kreis Aachen &#8211; ohne Gegenstimme gefasst wurde.
Hier der Beschlusstext 1:
Der Parteitag der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/06/netzpolitiklogo_100.jpg" alt="" title="netzpolitiklogo_100" width="100" height="127" class="alignright size-full wp-image-507" /> Der Parteitag der <a href="http://www.spd-kreis-aachen.de" class="liexternal">SPD im Kreis Aachen</a> hat den Unterbezirksvorstand heute dazu beauftragt im SPD-Unterbezirk Kreis Aachen ein <em>Forum Netzpolitik</em> einzurichten. Ich freue mich darüber, dass der entsprechende Beschluss &#8211; eine Initiative von mir und zuletzt ein Antrag der Jusos im Unterbezirk Kreis Aachen &#8211; ohne Gegenstimme gefasst wurde.</p>
<p>Hier der Beschlusstext <sup class='footnote'><a href="#fn-506-1" id='fnref-506-1' class="liinternal">1</a></sup>:</p>
<blockquote><p>Der Parteitag der SPD im Unterbezirk Kreis Aachen beauftragt den Unterbezirksvorstand ein Forum Netzpolitik auf Unterbezirksebene einzurichten.</p>
<p>Ziel dieses Forums ist es, den Sachverstand möglichst vieler Mitglieder und Interessierter einzubeziehen, sowie einen offenen und breiten innerparteilichen Diskussionsprozess im Bereich 10 der Netzpolitik zu fördern, zu koordinieren und netzpolitische Inhalte für Positionspapiere, zukünftige Wahlprogramme und Weiteres auszuarbeiten und vorzubereiten.</p>
<p>Darüber hinaus soll dieses Forum dem Unterbezirksvorstand als beratendes Gremium zur Seite stehen und den inhaltlichen Austausch mit ähnlichen Gremien anderer Unterbezirke, Bezirke, Landesverbände und auf Bundesebene suchen.</p>
<p>Das Forum Netzpolitik verfügt auf Parteitagen über ein Rede- und Antragsrecht.</p></blockquote>
<p>Eigentlich wollte ich heute Nachmittag beim Parteitag eine Liste durch die Reihen laufen lassen, auf der sich an einer Mitarbeit Interessierte hätten eintragen können. In Anbetracht der Tatsache, dass der Parteitag aber insgesamt schon über fünf Stunden dauerte, werde ich dem Unterbezirksvorstand jetzt eine andere Vorgehensweise (z. B. E-Mail an den größtmöglichen Parteiverteiler) vorschlagen, denn die Geduld der Delegierten wollte ich nicht noch weiter strapazieren.</p>
<p>Sollten hier interessierte GenossInnen oder (noch)-Nicht-Mitglieder mitlesen, freue ich mich über <a href="http://www.oliver-liebchen.de/kontakt/" class="liinternal">Nachricht</a>.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Kurzbericht zum Parteitag und die Namen des neuen Vorstandes <a href="http://spd-eschweiler.de/meldungen/5457/86346/Martin-Peters-folgt-Schulz-als-SPD-Chef-im-Kreis-Aachen.html" class="liexternal">hier auf den Seiten der SPD Eschweiler</a>.
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-506-1'>Danke an dieser Stelle auch an <a href="http://www.tursky-hartmann.de/" class="liexternal">Petra Tursky-Hartmann</a> (Frankfurt/Main), die ich im hessischen Landtagswahlkampf 2008 auch persönlich kennengelernt habe. Unser Antrag basiert auf einem Text aus ihrer Feder, der beim Parteitag der SPD Frankfurt/Main im April 2010 als Antrag eingereicht wurde. <span class='footnotereverse'><a href="#fnref-506-1" class="liinternal">&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=http://tinyurl.com/2g7rmmk" title="Twitter das ..."><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/tt-twitter-micro3-de.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/19/spd-im-kreis-aachen-richtet-forum-netzpolitik-ein/&amp;t=SPD+im+Kreis+Aachen+richtet+%E2%80%9CForum+Netzpolitik%E2%80%9D+ein" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Städtische Bürgerversammlung &#8220;Kanalsanierung und Straßenausbau Liebfrauenstraße und nördliche Reuleauxstraße&#8221;</title>
		<link>http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/17/stadtische-burgerversammlung-kanalsanierung-und-strasenausbau-liebfrauenstrase-und-nordliche-reuleauxstrase/</link>
		<comments>http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/17/stadtische-burgerversammlung-kanalsanierung-und-strasenausbau-liebfrauenstrase-und-nordliche-reuleauxstrase/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Liebchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Eschweiler]]></category>
		<category><![CDATA[Gebiet Lyzeum]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Eschweiler]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss der Stadt Eschweiler hat in seiner Sitzung am 10.06.2010 auf Initiative der SPD-Fraktion hin folgenden Beschluss zur Baumaßnahme „Liebfrauenstraße und nördl. Reauleauxstraße“ (Verwaltungsvorlage 073/10) gefasst:
Der Ausschuss nimmt die vorgestellte Planung zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt, auf dieser Grundlage die weiteren Verfahrensschritte einzuleiten, insbesondere eine umfassende Bürgerbeteiligung durchzuführen, innerhalb derer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss der Stadt Eschweiler hat in seiner Sitzung am 10.06.2010 auf Initiative der SPD-Fraktion hin folgenden Beschluss zur Baumaßnahme „Liebfrauenstraße und nördl. Reauleauxstraße“ (Verwaltungsvorlage 073/10) gefasst:</p>
<blockquote><p>Der Ausschuss nimmt die vorgestellte Planung zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt, auf dieser Grundlage die weiteren Verfahrensschritte einzuleiten, insbesondere eine umfassende Bürgerbeteiligung durchzuführen, innerhalb derer die Betroffenen ihre Anregungen und Bedenken zur Planung einbringen können.</p>
<p>Vor dem endgültigen Beschluss über die Ausbauplanung ist der Ausschuss über das Ergebnis der Bürgerbeteiligung, ggf. bereits in Form eines die Bürgereingaben berücksichtigenden, modifizierten Entwurfs, zu informieren.</p></blockquote>
<p>Ich möchte auch an dieser Stelle gerne darüber informieren, dass die Stadt Eschweiler auf Grundlage dieses Beschlusses eine städtische Bürgerversammlung durchführen wird.</p>
<p>Sie findet am Di., 13.07.2010 um 19:00 Uhr in der Aula der Realschule Patternhof statt.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Informationen auch auf den <a href="http://www.eschweiler.de/index_6528.html" class="liexternal">Internetseiten der Stadt Eschweiler</a>.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=http://tinyurl.com/39qddz2" title="Twitter das ..."><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/tt-twitter-micro3-de.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/17/stadtische-burgerversammlung-kanalsanierung-und-strasenausbau-liebfrauenstrase-und-nordliche-reuleauxstrase/&amp;t=St%C3%A4dtische+B%C3%BCrgerversammlung+%E2%80%9CKanalsanierung+und+Stra%C3%9Fenausbau+Liebfrauenstra%C3%9Fe+und+n%C3%B6rdliche+Reuleauxst..." title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Eschweiler und das Blausteinsee-Resort</title>
		<link>http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/12/die-cdu-fraktion-im-rat-der-stad-eschweiler-und-das-blausteinsee-resort/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 15:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Liebchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Blausteinsee]]></category>
		<category><![CDATA[CDU-Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Eschweiler]]></category>

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		<description><![CDATA[ Wir haben zwar alles mitbeschlossen, aber eigentlich wollten wir immer etwas anderes.Wolfram Stolz, CDU-Fraktion, zum Blausteinsee-Resort in der Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses am 10.06.2010
Aha, verstehe.
Rudolf Müller, Eschweiler Nachrichten / Eschweiler Zeitung kommentiert dazu heute sehr passend:
Dass die CDU das von ihr selbst befürwortete Projekt nun in einer ganzseitigen Verlautbarung in einem Eschweiler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/06/100_0194.jpg"  rel="lightbox[498]"><img src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/06/100_0194-300x199.jpg" alt="" title="Blausteinsee" width="300" height="199" class="alignright size-medium wp-image-499" /></a> Wir haben zwar alles mitbeschlossen, aber eigentlich wollten wir immer etwas anderes.Wolfram Stolz, CDU-Fraktion, zum Blausteinsee-Resort in der Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses am 10.06.2010</p></blockquote>
<p>Aha, verstehe.</p>
<p>Rudolf Müller, Eschweiler Nachrichten / Eschweiler Zeitung kommentiert dazu heute sehr passend:</p>
<blockquote><p>Dass die CDU das von ihr selbst befürwortete Projekt nun in einer ganzseitigen Verlautbarung in einem Eschweiler Anzeigenblatt nun in einer viele Beteiligte diskreditierenden Art und Weise in Frage stellte, schadet dem Vorhaben und damit der Stadt. Immerhin sind sich alle Ratsfraktionen (bei der CDU weiß man’s nicht so genau) einig, dass das geplante Resort „ein Wahnsinns-Gewinn für Eschweiler“ (so FDP-Sprecher Ulrich Göbbels) wäre.</p></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Man wird das Gefühl nicht los, dass es der CDU gar nicht darum geht, das See-Projekt zu ermöglichen, sondern ihm auf Teufel komm raus Steine in den Weg zu legen. Auch wenn die sich dann als Luftblasen entpuppen.</p>
<p>Wie sie damit bei Bürgern, sprich: Wählern punkten will, bleibt ihr Geheimnis.</p></blockquote>
<p>Wenn Sie sich für die Beschlussvorlagen und Niederschriften zum Blausteinsee-Resort interessieren, besuchen Sie bitte das Eschweiler Ratsinformationssystem (<a href="http://www.eschweiler.de/6_1160.html?anzeige=4&#038;month=6&#038;year=2010" class="liexternal">ERIS</a>). Wenn Sie dort in das Feld <em>Thema</em> den Suchbegriff <em>See</em> eingeben, dürften Ihnen sämtliche Dokumente aufgelistet werden.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.an-online.de/lokales/eschweiler-detail-an/1307274" class="liexternal">EN/EZ: Gruppe aus der Region soll See-Resort retten</a> (31.05.2010, P. Nowicki)<br />
<a href="http://www.an-online.de/lokales/eschweiler-detail-an/1316264" class="liexternal">EN/EZ: Klares &#8220;Ja&#8221; aus dem Rathaus fürs See-Projekt</a> (11.06.2010, R. Müller)</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=http://tinyurl.com/27l5j95" title="Twitter das ..."><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/tt-twitter-micro3-de.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/12/die-cdu-fraktion-im-rat-der-stad-eschweiler-und-das-blausteinsee-resort/&amp;t=Die+CDU-Fraktion+im+Rat+der+Stadt+Eschweiler+und+das+Blausteinsee-Resort" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Schwarz-Gelbe Streichkonzert</title>
		<link>http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/08/das-schwarz-gelbe-streichkonzert/</link>
		<comments>http://www.oliver-liebchen.de/2010/06/08/das-schwarz-gelbe-streichkonzert/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 22:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Liebchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz/Gelb]]></category>

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		<description><![CDATA[ Rund fünf Milliarden Euro will Schwarz-Gelb allein im kommenden Jahr im sozialen Bereich und in der aktiven Arbeitsmarktpolitik kürzen.
Das Elterngeld wird gekürzt und für Hartz-IV-Empfänger komplett gestrichen. Auch beim Renten- und Heizkostenzuschuss gucken Hartz-IV-Empfänger in Zukunft in die Röhre.
Eine Analyse finden Sie z.B. hier bei SpiegelOnline.
Bundesministerien Kristina Köhler Schröder, an Zynismus kaum zu übertreffen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/06/Banner_125x125.gif" alt="" title="Risiko Schwarz-Gelb" width="125" height="125" class="alignright size-full wp-image-482" /> Rund fünf Milliarden Euro will Schwarz-Gelb allein im kommenden Jahr im sozialen Bereich und in der aktiven Arbeitsmarktpolitik kürzen.</p>
<p>Das Elterngeld wird gekürzt und für Hartz-IV-Empfänger komplett gestrichen. Auch beim Renten- und Heizkostenzuschuss gucken Hartz-IV-Empfänger in Zukunft in die Röhre.</p>
<p>Eine Analyse finden Sie z.B. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699227,00.html" class="liexternal">hier</a> bei SpiegelOnline.</p>
<p>Bundesministerien Kristina <del datetime="2010-06-07T21:49:00+00:00">Köhler</del> Schröder, an Zynismus kaum zu übertreffen, äußerte sich dazu heute via Twitter wie folgt:</p>
<blockquote><p>Natürlich ist die Elterngeldstreichung für Hartz IV-Empfänger hart. (<a href="http://twitter.com/kristinakoehler/status/15653037577" class="liexternal">Link</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>Aber: Eine Familie in Hartz IV, 2 Kinder, erhält inkl. Elterngeld 1885 € vom Staat. Netto! Ist das gerecht gegenüber denen, die arb eiten? (<a href="http://twitter.com/kristinakoehler/status/15653250600" class="liexternal">Link</a>)</p></blockquote>
<p>Und so eine Flitzpiepe ist jetzt Schirmherrin der <a href="https://www.tafel.de/internet/aktuell//artikel/bundesfamilienministerin-schroeder-ist-neue-schirmherrin-der-tafeln-1.html" class="liexternal">Tafeln in Deutschland</a>.</p>
<p><span id="more-479"></span></p>
<p>Passend zum heutigen Streichkonzert der Bundesregierung haben die Bürgermeister und Landräte der Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg sowie der Städteregion Aachen heute unter dem Titel &#8220;Es reicht!&#8221; eine Resolution zur Finanzsituation der Kommunen unterschrieben und veröffentlicht.</p>
<p>Hier der Resolutionstext:</p>
<blockquote><p>
<em>Resolution zur Finanzsituation der Hauptverwaltungsbeamten der Städte und Gemeinden sowie der Kreise und Städteregion</p>
<p>aus Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg</p>
<p>an den<br />
Landtag des Landes<br />
Nordrhein-Westfalen</p>
<p>und</p>
<p>den<br />
Deutschen Bundestag</em></p>
<p>&#8212;</p>
<p>Die Hauptverwaltungsbeamten der Städte, Gemeinden, Kreise und Städteregion aus Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg fordern im Namen ihrer Bürgerinnen und Bürger die Mitglieder des Landtages des Landes Nordrhein-Westfalen und des Deutschen Bundestages auf, die nachfolgenden Resolutionstexte bei allen künftigen Entscheidungen nicht nur zu berücksichtigen sondern auch als Handlungsvorgabe aufzunehmen, um die kommunale Selbstverwaltung entsprechend der Landesverfassung NRW und des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland auch für die Zukunft garantieren zu können:</p>
<p><strong>Es reicht!</strong></p>
<p>Unsere föderative Ordnung beruht auf der verfassungsrechtlich abgesicherten Selbstverwaltungsgarantie der Kommunen.</p>
<p>Durch die derzeitige unzureichende finanzielle Ausstattung der Kommunen wird dieser Verfassungsgrundsatz ausgehöhlt.</p>
<p>Die Kommunen in der Bundesrepublik – auch in unserer Region &#8211; erleben derzeit eine Haushaltssituation von kaum gekannter Dramatik, die uns an den Rand der Handlungsunfähigkeit bringt. Grund dafür sind nicht nur strukturelle Unterfinanzierung der kommunalen Haushalte und weg brechende Einnahmen, sondern auch die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise, die diese negativen Effekte nochmals verstärkt.</p>
<p>Wir erleben eine Situation, die uns drastisch vor Augen führt, dass uns zahlreiche Aufgaben, die für Lebensqualität in unseren Kommunen stehen, zukünftig in bisheriger Form nicht mehr wahrgenommen werden können. Schwimmbäder, Vereinsförderung, finanzielle Förderung des Ehrenamtes, … all dies sind Bereiche die schon derzeit schmerzliche Einschnitte hinnehmen müssen.</p>
<p>Eine nachhaltige Konsolidierung können die Kommunen nicht aus eigener Kraft schaffen. Neben der Reduzierung auf Kernaufgaben und der Überprüfung von Standards in der Aufgabenwahrnehmung sind dabei auch die mögliche Hebung von Synergiepotenzialen durch eine interkommunalen Zusammenarbeit stärker als bisher in den Blick zu nehmen. Andererseits darf nicht verkannt werden, dass in vielen Kommunen aufgrund einer Vielzahl von bereits absolvierten Sparrunden weitere interne Konsolidierungsbemühungen kaum noch zu Effekten für die aktuelle Haushaltssituation führen können.</p>
<p>Die Kommunen der Region benötigen daher eine nachhaltige Hilfe des Landes und des Bundes. Wir fordern:</p>
<p>Die sozialen Lasten müssen zwischen den Aufgabenträgern in unserem: Staat Bund, Ländern und Kommunen gerecht verteilt werden! Gesamtgesellschaftliche Probleme können nicht auf Kosten der kommunalen Haushalte gelöst werden.</p>
<p>Insbesondere für die vier Hauptkostenblöcke Unterkunft und Heizung für Hartz IV-Empfänger, Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen, Grundsicherung im Alter und bei der Erwerbsminderung sowie bei der Hilfe zur Pflege ist zwingend eine Entlastung der kommunalen Haushalte herbeizuführen.</p>
<p><strong>Einrichtung einer sog. &#8220;Bad Bank&#8221;</strong></p>
<p>Belastungen aus den aufgelaufenen Schulden sind für die Kommunen eine in vielen Fällen schwere und kaum mehr aus eigener Kraft zu überwindende Hürde. Die Entlastung um diese Schuldenberge, um eine solide Basis für jede eigene Konsolidierungsanstrengung zu schaffen, ist daher ein berechtigtes Anliegen. Zur Rede stehende Rettungsfonds für Kommunen dürfen aber nicht unter dem Damoklesschwert einer Rückverlagerung, womöglich zu höheren Zinssätzen oder einer Umverteilung der Finanzierungskosten innerhalb der kommunalen Familie stehen.</p>
<p>Die Rückbelastungen über das Gemeindefinanzierungsgesetz oder anderweitige Zuwendungskürzungen wären kontraproduktiv. Sie könnten zudem dazu führen, dass zwar heute schon verschuldete, aber noch sanierungsfähige Kommunen aufgrund dieser neuerlichen Belastung lediglich die Zahl der überschuldeten Kommunen vergrößern. Gefordert ist eine nachhaltige Beteiligung des Landes an der Entschuldung der Kommunen, die Hand in Hand gehen muss mit kommunaler eigenverantwortlicher Konsolidierung.</p>
<p><strong>Modifizierung des «Neuen Kommunalen Finanzmanagements»</strong></p>
<p>Verschiebung des Stichtages zur Aufstellung des ersten kommunalen Gesamtabschlusses zum 31.12.2010 um fünf Jahre (§ 116 Abs. 1 GO NRW i.V.m. § 2 Abs. 1 des NKF-Einführungsgesetzes).</p>
<p>Wegfall der Verpflichtung zu dreijährlichen körperlichen Inventuren. Ein ordnungsgemäßer Nachweis des vorhandenen Vermögens kann durch die Kommunen in NRW jederzeit erbracht werden; auf der Basis einer testierten Eröffnungsbilanz werden in der laufenden Anlagebuchhaltung nach dem Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung sämtliche bilanzverändernden Vermögensbewegungen erfasst.</p>
<p><strong>Teilhabe an Förderkulissen auch für arme Kommunen</strong></p>
<p>Förderprojekte müssen für alle möglich sein! Nach dem Prinzip «Hilfe zur Selbsthilfe» muss gerade auch den Schwachen eine Möglichkeit eröffnet werden, «wieder auf die Beine zu kommen».</p>
<p>Förderprogramme können Kommunen wertvolle Möglichkeiten bieten, ihre Stärken auszubauen und Potentiale zu nutzen. Für finanzschwache Kommunen ergeben sich dadurch zusätzliche Chancen zur Haushaltskonsolidierung. Durch die derzeit existierenden Vorgaben des Landes ist es Kommunen im Nothaushaltsrecht aber nicht gestattet, sich an Förderprogrammen zu beteiligen, deren Finanzierungsanteile neue freiwillige Leistungen darstellen.</p>
<p>Die untere Kommunalaufsicht darf Eigenanteile für solche, in den entsprechenden Haushalten vorgesehene Projekte nicht dulden. Dies kann so nicht hingenommen werden! Der generelle Ausschluss finanzschwacher Kommunen von Fördergeldern schafft eine Zweiklassengesellschaft und führt im interkommunalen Wettbewerb zu einer verstärkten Abkopplung ohnehin benachteiligter Gemeinden</p>
<p>Um dies umzusetzen, müssen den unteren Kommunalaufsichten entsprechende Ermessensspielräume in begründeten Einzelfällen eingeräumt werden! Die Landräte und der Städteregionsrat als untere Kommunalaufsichten wollen und können nicht zu reinen «Verhinderungsbehörden» degradiert werden.</p>
<p><strong>Neue Definitionen für neue Situationen</strong></p>
<p>Die kommunale Selbstverwaltung steht auf dem Spiel. Die Kommunen wissen um diesen schwierigen Spagat, den die unteren Kommunalaufsichten zwischen rechtlichen Vorgaben und tatsächlich Erfordernissen leisten müssen. Es kann aber nicht sein, dass man uns mit der Streichung von sogenannten freiwilligen Leistungen den Boden unter den Füßen weg zieht, auf dem unser Gemeinwesen steht: dem Ehrenamt!</p>
<p>Unsere Kommunen, unsere Gesellschaft lebt vom facettenreichen ehrenamtlichen Engagement unzähliger Menschen. Die Unterstützung dieser Menschen darf – bei aller Notwendigkeit zum Sparen – nicht dem Rotstift zum Opfer fallen. Wir fordern daher eine Neudefinition des Begriffes «freiwillige Ausgaben».</p>
<p>Letztlich bedeutet Sparen in diesem Bereich nicht nur das Zerschlagen gewachsener Strukturen, sondern auch erhebliche Mehrkosten im pflichtigen Bereich. Beispielhaft sei der Kinder- und Jugendbereich zu nennen. Ohne das beispielhafte ehrenamtliche Engagement in Kirchen, Verbänden, Vereinen und Institutionen würden dauerhaft erhebliche Mehrkosten auf die Kommunen zukommen. Hier gilt: Prävention vor Reaktion!</p>
<p>Die Liste der berechtigten Forderungen ließe sich mit konsequenter Einhaltung des Konnexitätsprinzips, Verstetigung der kommunalen Einnahmesituation, Verbreiterung der Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer sowie einer Reform der Grundsteuer nahezu beliebig fortsetzen.</p>
<p>Wir sind der Auffassung, dass dies erste – dringend notwendige – Schritte hin zur Handlungsfähigkeit unserer Kommunen sind, die das langfristige Ziel haben müssen, unsere Kommunen dauerhaft zu entschulden. <strong>Wir sind bereit, engagiert unseren Beitrag zu leisten – nun sind auch Bund und Land in der Pflicht!</strong>
</p></blockquote>
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		<title>Manfed Groß (CDU) tritt als Schulausschussvorsitzender zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 17:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Liebchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU-Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Eschweiler]]></category>
		<category><![CDATA[Schulausschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[ Am Donnerstagmorgen (20.05.2010) herrschte dann Gewissheit. Manfred Groß teilte Bürgermeister Rudi Bertram mit: «Nach der Diskussion im nicht-öffentlichen Teil des Schulausschusses habe ich mich entschlossen, aus dem Schulausschuss auszuscheiden. Ich werde meine Fraktion bitten, eine Nachfolgeregelung möglichst bald mitzuteilen.»
«Es fehlt das Vertrauensverhältnis. Sich aus dem Ausschuss zurückzuziehen, war die einzig richtige Konsequenz», erklärte Manfred [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.oliver-liebchen.de/wp-content/uploads/2010/05/3966532934_8aa91c5418.jpg" alt="" title="Brainy (Schlaubi Schlumpf) / Flickr.com" width="250" height="167" class="alignright size-full wp-image-424" /> Am Donnerstagmorgen (20.05.2010) herrschte dann Gewissheit. Manfred Groß teilte Bürgermeister Rudi Bertram mit: «Nach der Diskussion im nicht-öffentlichen Teil des Schulausschusses habe ich mich entschlossen, aus dem Schulausschuss auszuscheiden. Ich werde meine Fraktion bitten, eine Nachfolgeregelung möglichst bald mitzuteilen.»</p>
<p>«Es fehlt das Vertrauensverhältnis. Sich aus dem Ausschuss zurückzuziehen, war die einzig richtige Konsequenz», erklärte Manfred Groß betroffen. An der Diskussion hinter verschlossenen Türen beteiligte er sich nicht, sondern nahm auf einem Zuschauerstuhl im Ratssaal Platz. Allerdings dürfte ihm nicht entgangen sein, dass die Kritik vor allem von den Grünen sehr deutlich ausfiel. (Quelle: Eschweiler Nachrichten / Eschweiler Zeitung vom 21.03.2010 &#8211; Bericht von Patrick Nowicki | <a href="http://www.an-online.de/lokales/eschweiler-detail-an/1297186?_link=&#038;skip=&#038;_g=Also-doch-Gross-raeumt-seinen-Stuhl-im-Schulausschuss.html" class="liexternal">Bericht auch online verfügbar</a></p></blockquote>
<p>Was war passiert?</p>
<p>Im Laufe der <a href="http://www.an-online.de/lokales/eschweiler-detail-an/1120824" class="liexternal">vorletzten Sitzung des Schulausschusses der Stadt Eschweiler</a> kritisierte der Vorsitzende der Eschweiler Grundschulleiterkonferenz Gerd Schnitzler einen Erlass des Schulministeriums wonach eine Unterschreitung der Mindestzahl von 18 Schülern pro Klasse bis auf 15 Schüler nur dann zugelassen werden kann, wenn der Schulweg zu einer anderen Grundschule nicht zugemutet werden kann.</p>
<p><span id="more-417"></span></p>
<p>Mit der Bitte um &#8220;Argumentationshilfe&#8221; wandte sich Manfred Groß danach in einem Schreiben (inkl. Presseberichterstattung) an das Ministerium. Dies reagierte umgehend und zitierte Gerd Schnitzler zur Bezirksregierung. Dass Manfred Groß mit diesem Verhalten das Vertrauensverhältnis im Schulausschuss nachhaltig gestört hat, wurde ihm spätestens im nicht öffentlichen Teil der vergangenen Sitzung des Schulausschusses klar.</p>
<p>Dass <a href="http://www.gruene-eschweiler.de/" class="liexternal">Teile der Eschweiler Kommunalpolitik</a> bereits im Vorfeld seinen Rücktritt forderten, war für mich verständlich und der Kritik der Grünen kann ich mich anschließen. Unterm Strich geht es im Schulausschuss aber um die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung <strong>und Lehrern</strong>. Und wenn eben die Lehrer zu der Auffassung kommen, dass sie zum ihrem Ausschussvorsitzenden kein Vertrauen mehr haben, muss die Konsequenz ein Rücktritt sein.</p>
<p><a href="http://www.an-online.de/lokales/eschweiler-detail-an/1282762" class="liexternal">Manfred Groß steht mächtig unter Druck, 04.05.2010</a><br />
<a href="http://www.an-online.de/lokales/eschweiler-detail-an/1283364" class="liexternal"> Groß wehrt sich: &#8220;Schulleiter hat das selbst zu verantworten&#8221;, 05.05.2010</a><br />
<a href="http://www.an-online.de/lokales/eschweiler-detail-an/1289756" class="liexternal"> Grüne fordern Groß´ Rücktritt, 12.05.2010</a><br />
<a href="http://www.an-online.de/lokales/eschweiler-detail-an/1296080" class="liexternal"> Groß bleibt trotz Kritik Vorsitzender des Schulausschusses, 19.05.2010</a><br />
<a href="http://www.an-online.de/lokales/eschweiler-detail-an/1297186" class="liexternal"> Also doch: Groß räumt seinen Stuhl im Schulausschuss, 20.05.2010</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p>Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/hjw223/3966532934/in/set-72157622356435967/" class="liexternal">Flickr.com / User: hjw223</a> &#8211; Veröffentlicht unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de" class="liexternal">CC-BY-NC Lizenz</a></p>
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